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Taunus © Cornelia Saalfrank

tinyBE ist eine globale Plattform für künstlerische Visionen zur nachhaltigen Gestaltung des Lebens. Als Creative Lab etabliert tinyBE eine Reihe von Ausstellungen bewohnbarer Skulpturen im öffentlichen Raum und einen Freiraum zum Diskurs über sinnstiftendes Leben:

 

‘the tinyBE way’.

Terence Koh, The Bee Chapel, Moran Bondaroff - Los Angeles, 2017, © Terence Koh

Projekt

tinyBE ist eine Ausstellungsreihe im öffentlichen Raum, die erstmals von Mai – August 2021 im Metzlerpark in Frankfurt 10 bewohnbare Skulpturen von internationalen Künstler*innen mit Satelliten in Darmstadt und Wiesbaden zeigt. Künstlerisch freie, visionäre, utopische oder auch dystopische Ideen zu neuen Formen des Wohnens und Arbeitens werden dort von Künstler*innen vorgestellt. Die „livable sculptures“ sind 24 Stunden durchgehend zugänglich.

Jeder kann die Objekte begehen, sich darin aufhalten und sie temporär bewohnen. Die Zugänglichkeit der Objekte lässt Kunst und Leben miteinander verschmelzen. tinyBE ist als Ausstellungsreihe geplant und gleichsam ein einzigartiger Hybrid zwischen Skulpturenpark, Ausstellungsparcours und Intervention im öffentlichen Raum.
Michael Francis McCarthy, Capsule Hotel, Tokyo, 2008 ©https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Kontext

In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem steigende Einwohnerzahlen, hohe Immobilienpreise und Verdrängung zum Alltag vieler Menschen gehören, sind fehlender bezahlbarer Wohnraum und die Erschöpfung von natürlichen Ressourcen zentrale Themen unserer Zeit. Der Wandel von Lebens- und Arbeitsformen im Rahmen von Digitalisierung und Globalisierung geht Hand in Hand mit einer Verkleinerung des individuellen Wohnraums und einem Bedarf für nachhaltige Alternativen.

Tendenzen wie Tiny Living, ökologisches Bauen oder die Entwicklung kooperativer Wohn- und Lebensformen sind Zeugen dieser Veränderungen.
Metzlerpark, 2019 © Martin Rendel

Programm

Parallel zur Ausstellung wird eine Veranstaltungsreihe konzipiert, die einem wissenschaftlichen Forum gleichkommt: die tinyMONDAYS. Die Formate dieser variieren zwischen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Filmvorführungen u.ä. Gemeinsam mit Partner*innen wie dem Museum Angewandte Kunst, dem Deutschen Architekturmuseum oder der Goethe-Universität Frankfurt werden Themen aufgegriffen wie Stadtentwicklung, zeitgenössische Architektur, Nachhaltigkeit oder Wohnen im Alter.

Architekt*innen, Designer*innen, Künstler*innen, Politiker*innen, Sozialwissenschaftler*innen, Bürger*innen und Student*innen diskutieren auf Basis der Kunstwerke über ökologische, künstlerische, soziale und politische Fragen und schaffen so nachhaltige Perspektiven in der Diskussion um die gegenwärtige (Wohn-)Situation.

Besonders momentan ist „tiny“ (dt. winzig) als Bewegung – zum Kleinen, zum Einfachen, zur Reduktion, zum Verzicht – allgegenwärtig. Diese Bewegung kann ökonomisch oder ökologisch motiviert sein oder einfach aus der Sehnsucht nach Freiheit, Entlastung, Einfachheit, Orientierung. tinyBE sucht die Reduzierung auf das Wesentliche. Was brauchen wir wirklich? Wie wollen wir leben?

BE tiny.
Make a difference.